image of menu button MENU
Katzen 26.01.2018

Ob Freigänger oder reine Hauskatze - die Kennzeichnung ist für jede Katze wichtig.

Kennzeichnung von Katzen

Wenn ein neues Tier einzieht, ist die Aufregung groß. Verantwortungsvolle Tierhalter sorgen hier aber nicht nur für Körbchen und Wassernapf, sondern auch für den Check-Up beim Tierarzt, die notwendigen Impfungen und die Kennzeichnung ihrer Katze.

von Daniela Mayer

Warum ist die Kennzeichnung und Registrierung so wichtig?

Das Kennzeichnen per Chip und die Registrierung wird bei dem neuen Mitbewohner oft verschoben oder vergessen. Obwohl es von großer Bedeutung ist, schließlich möchte man die geliebte Fellnase im Verlustfall ja so schnell wie möglich wieder in die Arme schließen. Katzen streunen mit Vorliebe durch die Gegend. Dabei können sie auch längere Wege hinter sich bringen. Kommt der Freigänger dann länger nicht nach Hause, ist die Angst groß. Durch die Kennzeichnung können Fundtiere sehr viel schneller rückvermittelt werden. Auch sparen die Tierheime durch die schnelle Rückvermittlung viel Zeit und Geld.
Es sollten zudem nicht nur Freigänger gekennzeichnet werden. Auch reine Hauskatzen können mal ausbüxen. Gerade diese Tiere, die mit der Außenwelt nicht vertraut sind, können sich verlaufen und sind auf schnelle Rückvermittlung in die sichere Familie angewiesen.

Wie funktioniert die Kennzeichnung?

Die Kennzeichnung ist nahezu schmerzlos für das Tier. Hier wird ein reiskorngroßer Transponder – umgangssprachlich „Chip“ genannt – vom Tierarzt mit einer Nadel injiziert. Der Transponder besteht aus einer Kapsel, die eine Kupferspule und einen Mikrochip enthält. Die Spule wird für Sekundenbruchteile durch harmlose Radiowellen aktiviert, wenn ein Lesegerät des Tierarztes oder Tierheims in die Nähe kommt, und wirkt als Antenne. Auf dem Mikrochip ist ausschließlich die 15-stellige Nummer des Transponders gespeichert. Jeder Transponder enthält eine weltweit einzigartige Nummer, die im Impfpass bzw. Heimtierausweis eingetragen wird.

Vorsicht! Die Registrierung bei einem der Haustierregister liegt danach beim Tierhalter, wenn das nicht direkt vom Tierarzt oder der Tierschutzorganisation übernommen wird.

 

Die Kennzeichnung per Tätowierung im Ohr, wie sie früher üblich war, wird heute nur noch selten durchgeführt. Das hat zum einen den Grund, dass das Anbringen der Tätowierung sehr schmerzhaft für das Tier ist und nur unter Betäubung stattfinden kann. Die Tinte kann zudem nach einiger Zeit unleserlich werden, da sie verblasst oder verläuft. Außerdem kann es im Gegensatz zum Transponder zu Dopplungen bei der Ziffernvergabe kommen.

 

Wo kann ich meine Katze registrieren lassen?

Die Transpondernummer wird zusammen mit den Adress- und Kontaktdaten des Tierhalters in einem Haustierregister gespeichert. Die Registrierung ist kostenlos.

Register in Deutschland:


vorherige Seite