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Allgemein 25.08.2016

Körperpflege: Hunde und Katzen richtig waschen

Körperpflege ist für Hund und Katze sehr wichtig. Stubentiger etwa kann man oft bei der Fellpflege beobachten. Doch brauchen unsere Heimtiere auch ein regelmäßiges Bad oder eine reinigende Dusche mit Seife und Shampoo?

von Dr. Rolf Spangenberg

Hunde und Katzen haben sozusagen ein „eingebautes“ Reinigungssystem und benötigen eigentlich keine besondere Reinigung mit Wasser und Seife. Anders sieht es aber aus, wenn sich der Hund beim Spaziergang genussvoll auf einem halb verwesten Kaninchen gewälzt hat oder die Katze sich ihr duftiges Fell mit irgendetwas Unbeschreiblichem verschmutzt hat.

Grundsätzlich gilt: Katzen sollten nur in absoluten Ausnahmefällen gebadet werden, da sie meistens wasserscheu sind. Hinzu kommt, dass Katzen in der Regel sehr reinlich sind und selbst versuchen, Schmutz so schnell wie möglich wieder los zu werden.

Ist das Fell aber stark verschmut, will und soll man nicht abwarten, bis sich das kleine Unglück beim nächsten Fellwechsel von allein erledigt. Also ist Waschen angesagt! Das muss allerdings so geschehen, dass es nicht während und nach der Prozedur in eine mäßige Tierquälerei ausartet.

Katzen und Hunde brauchen spezielles Shampoo

Deshalb sollte Hunde- und Katzenbesitzer der erste Weg in eine Zoofachhandlung führen. Denn das herrlich duftende und wohl auch teure Shampoo aus dem eigenen Badezimmer ist bestimmt nicht für Tiere geeignet. Was wir als angenehm empfinden, riecht für Hunde und Katzen meist scheußlich.

Der Fachmann aber weiß, welche Waschlotion die Heimtiere gut vertragen. Denn es gibt spezielle Shampoos, die reinigen, für Tiere erträglich duften und  rückfettend wirken. Damit lassen sich Hunde und Katzen gut baden. Beim Bad unbedingt auf die empfindlichen Augen und Ohren der Fellnasen achten!

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Nach dem Bad heißt es: gründlich abtrocknen. Aber nicht föhnen! Das Geräusch des Gerätes erschreckt die Tiere. Nach der Prozedur darauf achten, dass die frisch gewaschenen Lieblinge einige Stunden in der Wohnung bleiben. Draußen würden sie sich nämlich eine ruhige Ecke suchen und sich dort ausgiebig wälzen, bis das Fell für sie wieder erträglich duftet!

Kämmen und Bürsten

Eine gute Alternative zur gründlichen Reinigung mit Wasser ist das kräftige Kämmen und Bürsten. Neben der Reinigung erfüllen Tierhalter so noch einen weiteren Zweck: Das Bürsten ist für Hund und Katze einerseits angenehm, zeigt ihnen aber auch ihre hierarchische Stellung im Familienverband auf.

Unter strenger und sorgfältiger Aufsicht kann man diese Trockenreinigung daher einem Kind oder einem älteren Menschen in der Familie übertragen. Das Tier merkt dann ganz klar, dass dieses Geschöpf ihm übergeordnet ist – und zwar ohne Schimpfen oder womöglich Schlägen!


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