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Allgemein, Tiere in Not 24.03.2015
Mädchen mit Kaninchen

Tiere aus dem Tierheim freuen sich, wenn sie einen neuen Besitzer finden, der ihnen ein schönes Zuhause schenkt.

Tipps zur Auswahl von Tierheimen und seriösen Züchtern

In vielen Tierheimen warten Hunde, Katzen, Kaninchen & Co. sehnsüchtig auf ein neues Zuhause. Wer sich tierischen Familienzuwachs  wünscht,  sollte deswegen durchaus den Weg ins nächste Tierheim wagen.

Weitere Infos zu Tieren aus dem Tierheim und der richtigen Wahl des Heimtieres gibt es auch hier: Tiere in Not

Damit Tier und Mensch gemeinsam glücklich werden, sollte der potenzielle Tierhalter sich vorab gut über die Bedürfnisse der Tiere informieren und sich überlegen, welches Tier überhaupt zu seinem Lebensstil passt. Nicht vergessen sollte man außerdem, dass Tiere aus dem Tierheim immer eine Geschichte mitbringen, die auch das Leben des zukünftigen Halters beeinflussen können. Sind Herrchen oder Frauchen darauf eingestellt, steht dem Einzug eines tierischen Familienmitglieds nichts mehr im Wege.

Hund und Katze aus dem Tierheim

Tierfreunde, die noch nie zuvor einen Hund oder eine Katze gehalten haben, sollten sich nur für Tiere entscheiden, deren Lebensweg möglichst lückenlos bekannt ist. Verstörte Tiere mit unbekanntem Lebenslauf und leidvollen Erfahrungen im Umgang mit Menschen gehören ausschließlich in die Hände von erfahrenen Tierhaltern. Verantwortungsbewusste Tierheime machen auf diese Besonderheiten der Tiere aufmerksam. Sie zeigen auch Verständnis für Anfänger, die einen Hund oder eine Katze haben möchten, die sich möglichst problemlos in die neue Familie eingliedern lassen. Schließlich soll das Tier nicht nach kurzer Zeit wieder ins Tierheim zurückgebracht werden.

Ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem der zukünftige Halter insbesondere nach seiner aktuellen Wohn- und Lebenssituation und seinen Erfahrungen im Umgang mit Tieren befragt wird sowie die Möglichkeit, z.B. einen Hund testweise im Tierheim zu betreuen, sind wichtige Kriterien zur Auswahl des Tierheims und des Hundes. Tierfreunde sollten sich gut beraten lassen und eine Fellnase im Tierheim nicht spontan oder nur aus Mitleid auswählen, schließlich geht es um eine lebenslange Partnerschaft.

Bei Zücherwahl genau hinsehen

Auch bei der Auswahl eines Züchters sollten Tierfreunde ein wachsames Auge haben. Denn leider gibt  es unseriöse Züchter und illegale Hundehändler, die nicht sofort zu erkennen sind.

Ein erster Hinweis kann die Zeitungsanzeige sein. Seriöse Züchter verkaufen in der Regel nur ein bis zwei Hunderassen, meist handelt es sich dabei um artverwandte Rassen. Bei Anzeigen, in denen viele unterschiedliche Hunderassen angeboten werden, ist Vorsicht geboten.

Ebenfalls bedenklich ist es, wenn dem Interessenten nur ein einziger Welpe in privaten Wohnräumen präsentiert wird. Man sollte dann unbedingt nachfragen, ob man die Mutter, die Geschwister und auch die Zuchtanlage sehen darf. Wird dies mit scheinbar plausibel klingenden Argumenten abgelehnt, ist vom Kauf abzuraten.

Auf Märkten und Tierbörsen ist vom Hundekauf aus denselben Gründen abzuraten. Dort handelt es sich oft um illegal importierte Welpen mit gefälschten Papieren, die obendrein unter dem Stress auf solchen Märkten leiden.

Hundefreunde dürfen sich bei Züchtern auch nicht von klangvollen Zwingernamen beeinflussen lassen. Zwar legen sich auch seriöse Züchter solche Namen zu, weil das so üblich ist, aber ein frei wählbarer, ungeschützter Zwingername garantiert noch keine artgerechten Zuchtbedingungen.


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