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Gut zu wissen 02.02.2017

Gepflegtes Fell, gesunder Hund – Tipps für den Winter

Jeder Mensch kennt das Phänomen: Haut und Haare leiden im Winter. Die Gründe dafür sind die eiskalte Luft im Freien und die trockene Heizungsluft in der warmen Wohnung – und das auch noch im abrupten Wechsel. Hunden geht es nicht anders. Die richtige Fellpflege ist in der kalten Jahreszeit deshalb besonders wichtig, denn sie erhält den Hund gesund und munter.

Tägliches Bürsten für flauschige Unterwolle

Zur Winterfellpflege gehört das tägliche Bürsten – gerade der Hunde, die ein dichtes Unterfell haben. „Zwischen den feinen Härchen der Unterwolle bildet sich ein isolierendes Luftpolster. Ähnlich wie bei flauschigen Daunenfedern. Verfilzt die Unterwolle, schützt sie nicht mehr ausreichend“, sagt Astrid Behr, Tierärztin und Pressesprecherin des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt) e.V.

Baden nur mit speziellen Shampoos

Baden sollte man den Hund insbesondere im Winter nicht zu oft. Zwar gibt es spezielle Hundeshampoos und Conditioner, die das Austrocknen von Haut und Fell verhindern. Es kann aber insbesondere bei Hunden mit viel Unterwolle – auch wenn geföhnt wird – sehr lange dauern, bis das Fell vollständig getrocknet ist. Mit feuchtem Fell kann der Hund frieren und sich erkälten.

Durch Kälte und trockene Heizungsluft werden Haut und Fell sehr beansprucht, und der Hund kann Schuppen und ein stumpfes Fell bekommen. „Leidet ein Hund unter trockener, schuppiger Haut und stumpfem Fell, kann die Zugabe von etwas Lein- oder Fischöl in das Futter helfen“, sagt Behr. „Ein Luftbefeuchter in der Wohnung wirkt zudem der trockenen Heizungsluft entgegen und tut auch dem Menschen gut.“

 

Friseurbesuche auf den Frühling verschieben

Hunderassen, die geschoren werden, benötigen im Winter jedes Haar. Deshalb sollten Hundefreunde das gewohnte Scheren lieber auf das Frühjahr verschieben, wenn die Temperaturen es zulassen. „Spitzen schneiden“ hingegen ist erlaubt und regelmäßiges Bürsten Pflicht, damit es keine Verfilzungen gibt. Hunden mit kurzem Fell ohne ausreichende Unterwolle sollte man gegebenenfalls einen geeigneten Hundemantel gönnen.

Hunden mit langem Fell zwischen den Pfotenballen sollte man diese Haare kürzen. Das verhindert, dass sich Schnee- und Eisklumpen zwischen den Ballen bilden, was schmerzhaft für den Hund wäre und auch zu Verletzungen führen kann. „Die Ballen sollte man zudem vor dem Spaziergang mit Melkfett oder Vaseline einreiben, damit sie durch Streusalz nicht austrocknen und Risse bekommen“, empfiehlt Behr. (Quelle: IVH)


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