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Gut zu wissen 25.10.2016

Zeitumstellung: Mit kleinen Tricks kein Problem für Hund, Katze und Kleintier

Es ist wieder so weit: Am 30. Oktober werden bundesweit die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Das bedeutet zwar, eine Stunde länger zu schlafen, dennoch tun sich viele Menschen mit der Anpassung schwer. Auch Tiere haben eine innere Uhr und können auf die Zeitumstellung reagieren. Besonders, wenn es um feste Rituale wie Füttern oder Gassi gehen geht.

Ob Hund, Katze, Nager oder Sittich: Wer schon eine Woche vorher die festen Fressens-, Schlafens- oder Gassi-Geh-Zeiten jeden Tag Schritt für Schritt verzögert, gibt seinem Tier genügend Zeit, um sich an die Umstellung zu gewöhnen.

Fütterungszeiten jeden Tag um zehn bis 15 Minuten verzögern

Kleintiere wie Katzen, Wellensittiche, Kaninchen und Co. und auch Fische haben zwar eine innere Uhr, aber mit der Zeitumstellung eher kein Problem, solange die Fütterungszeiten angepasst werden. „Katzen schätzen ihre Gewohnheiten wie beispielsweise die pünktliche Mahlzeit“, sagt Katzenexpertin und Ratgeberautorin Brigitte Eilert-Overbeck.

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„Meine Erfahrung ist, dass sie bei der Zeitumstellung im Winter etwas empfindlicher auf die Änderung der Gewohnheiten reagieren als im Sommer und ihren Menschen vor Hunger und Ungeduld schon mal ein paar Tage zum Aufstehen antreiben können“, so die Expertin. Um Irritationen bei den Samtpfoten zu vermeiden, können Halter über ein paar Tage hinweg die Fütterungszeiten um zehn bis 15 Minuten vorziehen. So gewöhnen sich die Tiere langsam um.

„Normalerweise vertragen Fische eine Verschiebung um eine Stunde recht gut“, sagt Florian Grabsch vom Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde. „Wer sichergehen will, kann die Zeitschaltuhren des Beckens alle paar Tage um eine Viertelstunde verschieben anstatt plötzlich um eine Stunde“, sagt der Experte. „Am einfachsten ist es aber, wenn das Aquarium einfach immer, sowohl im Sommer als auch im Winter, in seiner eigenen Zeitzone läuft.

Hunde: Schritt für Schritt den Tagesablauf anpassen

Je nach Persönlichkeitstyp können Hunde empfindlich auf die Zeitumstellung reagieren. Besonders unsichere Hunde, die klare und feste Abläufe benötigen, kann die Umstellung verwirren. Daher sollten Hundehalter die festen Zeiten fürs Fressen oder Gassi gehen rechtzeitig vor der Zeitumstellung langsam und schrittweise nach hinten verlegen – auch hier im Fünfzehn Minuten-Takt. Falls das versäumt wurde, können Hundehalter den festen Tagesablauf auch nach der Zeitumstellung anpassen: Zunächst mit dem Hund zur gewohnten Uhrzeit Gassi gehen und ihn füttern und den Tagesablauf schrittweise an die neue Zeit anpassen. (Quelle: IVH)


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