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Gut zu wissen 09.11.2016

Sehen und gesehen werden: Sicher Gassi gehen im Herbst

Spaziergänge im Herbst sind schön und machen Spaß: Kuschelig warm eingepackt können Hund und Halter durch das raschelnde, bunte Laub gehen, das herrliche Herbstwetter genießen. Doch durch die schlechten Lichtverhältnisse in der dunklen Jahreszeit steigt die Unfallgefahr.

Gerade kleinere Hunde oder Hunde mit dunklem Fell können von Auto- und Fahrradfahrern und auch Fußgängern schnell übersehen werden. Oftmals erkennen Fahrradfahrer die Hundeleine in der Dunkelheit nicht und können darüber stürzen. Daher gilt für Mensch und Tier das Motto: Sehen und gesehen werden.

Richtige Ausrüstung für Mensch und Tier

Ob Gassi gehen in der Stadt oder im Park: „Um Unfälle zu vermeiden, sind reflektierendes Brustgeschirr, ein leuchtendes Hundehalsband und eine Reflektorleine für den Hund sinnvoll“, sagt Anton Fichtlmeier, Hundeexperte und Autor zahlreicher Ratgeber. Die Hundeleine ist allerdings nur dann zu sehen, wenn Licht darauf fällt. Fährt also ein Radfahrer ohne Licht, ist die Leine nicht sichtbar. „Am besten haben Hundehalter beim Gassi gehen immer eine Taschenlampe oder ein Smartphone dabei, mit dem sie ihren Hund anleuchten und so für andere bemerkbar machen können“, gibt der Experte den Tipp. Wer keine Reflektorleine hat, sollte Passanten und Radfahrer ansprechen und auf seinen Hund aufmerksam machen.

Wichtig ist zudem, dass auch der Hundehalter sichtbar ist. „Eine Warnweste ist sinnvoll“, so der Experte. Noch besser: „Mensch und Hund sollten ein farblich ähnliches Equipment tragen, sodass sie als zusammengehörig erkannt werden.“ Dazu gibt es verschiedene Angebote im Fachhandel, die Experten vor Ort beraten gern.

Sicher – an der Leine

Neben dem richtigen Outfit ist es auch wichtig, dass der Hund auf sein Herrchen oder Frauchen hört. „Aber nicht alle Hunde hören auf das Kommando ‚Stopp‘ und bleiben dann sofort am Platz ruhig stehen“, sagt Fichtlmeier. „Daher ist es ratsam, den Hund gerade in der dunklen Jahreszeit beim Gassi gehen angeleint an seiner Seite zu halten.“ Hat sich das Mensch-Hund-Team richtig vorbereitet, steht einem sicheren und schönen Spaziergang im Herbst und auch im Winter nichts mehr im Weg. (Quelle: IVH)


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